Newsletter Mai 2021

Neues aus den Projekten


Hallo zusammen,


ich freue mich, mich wieder einmal mit Neuigkeiten aus Kenia bei euch melden zu dürfen. Dieses Mal erfüllt mich das mit besonders großem Stolz, denn ich spüre, dass - gemeinsam mit eurer Hilfe - ein paar sehr wichtige Meilensteine gesetzt werden konnten, über die ich euch gerne informiere.

6 Monate habe ich nun in Kenia verbracht, in denen mir noch einmal vor Augen geführt wurde, wie wertvoll die Schritte waren, die wir in den vergangenen Jahren gemeinsam gegangen sind - wenn auch nicht immer geradeaus, manchmal im Zickzack und rückwärts.


Es ist das erste Mal, dass ich sehen kann: Projekt Kandongu hat eine Basis der Unabhängigkeit gewonnen! Durch das Wasserprojekt Anfang 2020 boomt die Farm, die Lager sind voller Essen für die nächsten Monate, verschiedene Projekte (z.B. Bäckerei. Hasenprojekt) generieren Einkommen oder reduzieren Ausgaben, ein Schuljahr ging zu Ende und die Lehrergehälter konnten in den Ferien aus eigener Kraft bezahlt werden. Der längst ausstehende Kauf eines neuen Schulbusses wird mit einem Kommitte aus LehrerInnen, Eltern und Gemeindemitgliedern angegangen - in Unabhängigkeit von unserer Unterstützung. Das wäre in den vergangenen Jahren undenkbar gewesen.

Es ist nicht nur unsere jahrelange Zusammenarbeit, die das möglich macht, sondern auch die erfreuliche Perspektive des Direktors Br. Francis, der sich auf die Möglichkeiten und Ressourcen der Schule fokussiert und sich zum größten Ziel gesetzt hat, laufende Ausgaben aus eigener Kraft bezahlen zu können. Gerne begleiten wir ihn auf diesem Weg weiter, bis sich diese Basis langfristig gefestigt hat.


Ich danke euch für eure stete Begleitung, euer Vertrauen und euer In-Verbindung-Bleiben mit diesen Visionen am anderen Ende der Welt.

Herzlich, Jana



Ankündigung:

-Beatmesse: Am 30.05. sprechen Br. Francis Macharia (Direktor Projekt Kandongu) und ich als Gastsprechende in der digitalen "Beatmesse" der Kirchengemeinde Köln-Klettenberg zum Thema "Kenia - i do it my way". Alle Informationen hier, der Stream ist auch nachträglich einsehbar.

Projekt Kandongu:

- 100 Stühle und Tische: In den vergangenen Wochen konnten 100 neue Tische und Stühle im Wert von 4000 Euro angefertigt werden. Danke für eure großzügigen Spenden! Mit Schulbeginn kann so nun die soziale Distanz eingehalten und jedem Kind ein Sitzplatz garantiert werden.

- Bäckerei: Für 800 Euro konnte eine schuleigene Brotbäckerei gebaut werden. Das bedeutet erstmals gesundes, sättigendes Brot für die SchülerInnen und 70 eingesparte Euro pro Monat. Mehr Infos gibt's hier!

- Erweiterung Brüderhaus: Das Wohnhaus der Brüder wurde für 1000 Euro erweitert, mit dem Ziel, Kühlmöglichkeiten für ein geplantes Käseprojekt unterbringen zu können. Dazu bald mehr.


- Nächster Schritt: Mit stetigem Wachsen der Schulgemeinschaft möchten wir das Ziel von Br. Francis unterstützen, 2 neue Klassenzimmer zu bauen, um Klassen teilen zu können. Pro Klassenzimmer werden 5000 Euro benötigt.



Projekt FaMoja:

- Grundstückkauf: Im Februar konnten wir für 35 000 Euro ein passendes Grundstück im Namen der cbo erwerben. Die Grundlage des Projektes ist gesichert!


- 200 Bäume: Seither wurden ca. 200 Bäume gepflanzt, die entweder medizinische Heilkräfte birgen, Blumen für zukünftiges Honigprojekt produzieren, oder anderweitig essbar, anwendbar sind. Auf Ackerflächen wurden Mais und Bohnen zur Generierung von Einnahmen gepflanzt. Dabei wurde die lokale Gemeinde bereits stark integriert und eine Vertrauensbasis geschaffen.


- Kenianisches Muss: Ein teilweiser Zaun und ein Tor wurden angebracht, das kenianische "Must Have" bei einem neu gekauften Grundstück.


- Nächster Schritt: Zur leichteren Entwicklung des Ortes soll als nächstes ein Projekthaus (mit Schlaf-, Aufenthaltsmöglichkeit und Raum für Gruppenveranstaltungen wie Seminare) gebaut werden. Die konkrete Kalkulation ist noch in Arbeit, mindestens werden 7000 Euro benötigt.




Nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland im Mai werde ich im Juni zurück nach Kenia fliegen und habe dadurch die wunderbare Möglichkeit, die nächsten Schritte vor Ort begleiten zu dürfen.


DANKE für euer Teilsein!

Jana


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