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FaMoja

In 2 Sätzen:

"FaMoja" (von Kiswahili "familia moja", z. dt. "eine Familie") ist eine Bildungs- und Empowerment-Initiative in Zentralkenia, die regenerative Landwirtschaft, indigenes Wissen, Jugendförderung und lokale Wertschöpfung verbindet. Ziel ist es, gemeinsam mit Farmer*innen und Jugendlichen konkrete Wege sichtbar und nutzbar zu machen, wie eine Gemeinschaft ihre eigenen Ressourcen stärken, Böden heilen, Einkommen schaffen und wieder unabhängiger werden kann.

WARUM FAMOJA?

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Wanjikus Großmutter war Farmerin. In ihrem Leben hat sie nie einen Samen gekauft oder Geld für Pestizide ausgegeben. Samen wurden getauscht, Pestizide selbst hergestellt.

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Wanjikus Mutter ist auch Farmerin. Für jede neue Saison kauft sie Saatgut, dazu den empfohlenen Flüssigdünger und chemische Pestizide, ohne die ihre Maispflanzen nicht wachsen. Ob sie am Ende ernten kann, ist trotzdem nicht sicher. Dürren und Überschwemmungen häufen sich.

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Und Wanjiku?

Sie findet: Landwirtschaft lohnt sich nicht, es ernährt nicht einmal mehr die Familie. Sie möchte auf keinen Fall Farmerin werden.

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Aber welche Alternative hat sie?

Wenn das Alte keine Zukunft zu haben scheint und das Neue keine wirkliche Unabhängigkeit bringt, bleibt vor allem eines: Ratlosigkeit.

über ein dorf, eine gemeinschaft und ihre erde.

Wanjikus Geschichte ist kein Einzelfall.

In vielen ländlichen Gemeinschaften Kenias ist altes Wissen über Pflanzen, Saatgut und Landwirtschaft zum Teil noch vorhanden – und gleichzeitig wird es kaum noch umgesetzt. Genmanipuliertes Saatgut, toxische Pestizide und Monokulturen prägen die Landwirtschaft einer Region, die von Westlichem Einfluss auf besonders starke Weise ausgebeutet wird.

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„Innovative Methoden“ versprechen höhere Erträge und schnellen Fortschritt, doch sie hinterlassen: mehr kranke Menschen, ausgelaugte Böden, verunreinigtes Wasser und kaum mehr finanziellen Profit für die Farmer*Innen, die 90% der Dorfbevölkerung ausmachen. 

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Doch was, wenn Fortschritt auch anders aussehen kann?

Eine Region ohne zukunft?

Was, wenn eine Gemeinschaft wieder unabhängiger werden kann, indem sie wieder auf das vertraut, was sie selbst besitzt? Auf ihr Saatgut, ihr Wissen, ihre Pflanzen, ihre Böden und ihre Menschen?

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Was, wenn Landwirtschaft nicht nur Ertrag produziert, sondern Böden wieder aufbaut und Biodiversität zurückbringt? Wenn aus dem, was vor der eigenen Haustür wächst, nicht nur Nahrung, sondern auch Medizin, Einkommen und neue Möglichkeiten entstehen?

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Und was, wenn junge Menschen wieder eine Zukunft in ihrer eigenen Gemeinde sehen können?

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Genau aus diesen Fragen ist FaMoja entstanden.

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FaMoja verbindet verschiedene Bereiche, die alle dasselbe Ziel im Blick haben: eine gesunde, unabhängige und zukunftsfähige Dorfgemeinschaft.

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Erfahre unten mehr zu unserer Farm, unserem Dorfladen ("Healthy Hub"), unseren Farmer's Trainings und Jugend-Empowerment-Programmen:

Was wäre, wenn...?

Farm, Dorfladen, Farmer's Trainings & Jugendprogramme

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Regenerative Landwirtschaft

Nicht nur anbauen. Boden aufbauen.

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Lokale Wertschöpfung

Heile Erde, gestärktes Einkommen.

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Junge Generation & Zukunft

Für die "Changemakers" von morgen!

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