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Projekt "FaMoja" (von Kiswahili "familia moja", z. dt. "eine Familie") ist ein Bildungs- und Empowerment-Ort in Zentralkenia, der nachhaltige Landwirtschaft, lokale Ressourcen und praxisnahe Bildungsarbeit verbindet. Ziel ist es, gemeinsam mit Jugendlichen und Farmer*innen konkrete, vor Ort umsetzbare Lösungen für gesunde Ernährung, ökologische Anbaumethoden und lokale Wertschöpfung sichtbar und nutzbar zu machen. 

Mehr als 90% der Bevölkerung in Kirinyaga leben von Landwirtschaft. Kern"FaMoja's" Vision ist es, eine ökologische Demofarm mit Skill-Center zu etablieren, die regionalen Farmer*innen die Kraft ihrer lokalen Ur- und Heilpflanzen sowie biologisch-nachhaltigen Ansbaumethoden aufzeigt, im Vergleich zu aus dem Westen importiertem, teils genmanipuliertem, Saatgut und Chemie-Düngern. Kombiniert mit innovativen Methoden aus Permakultur und tradtitionellem Wissen entsteht ein Ort, der Raum für Workshops und Austauschformate zu Themen wie Nachhaltigkeit, Herstellung ökologischer Pestizide und der Nutzung von Heilpflanzen bietet.

"FaMoja" wurde aus der Community geboren und kann nur durch sie wachsen. Grundsatz dafür ist das Anerkennen lokaler Potenziale und die Bereitschaft Wissen zu teilen.  Lehrer*innen, Farmer*innen, Sozialarbeiter*innen und weitere suchen die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Kirchengemeinden, regionalen Initiativen und (inter)nationalen Pioniersprojekten in Kenia und Ostafrika. Gemeinsam werden Konzepte zur Nutzung lokaler Ressourcen entwickelt, wie z.B. ein Skillcenter zur Honigherstellung, zum Brotbacken, Saftpressen und Trocknen von Früchten,  welche wiederum wertvolles Wissen zu lokaler Wertschöpfung vermitteln.

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