Die Schule bauen

Laufende Projekte 

Kurzfristig: Vier Wassertanks à 8000 Liter/ 630€

2000€ / 2520€

Langfristig: Kauf eines größeren Schulbusses zum täglichen Transport der jüngeren Schüler, 33 Sitze – Minibus/37.000€

10000€ / 37000€

Letztes Update: 14.07.2019

Nächste Projekte
  • Finanzielle Unabhängigkeit, Selbstversorgung
  • Langfristige Steigerung und Sicherung aller LehrerInnengehälter
  • Ausbau der Viehzucht für Milch- und Eierverkauf und für den Eigenbedarf
  • Ausbau der Solarenergie
  • Zweites Fahrzeug für mehr Kapazitäten beim Transport der Kinder

Auf Kinder bauen

Kinderpatenschaften
Insgesamt konnten wir bisher 51 Patenschaften vermitteln.

Eine „Schule für Arme“, die für jeden erreichbar sein möchte und dennoch in Qualität der Bildung den teureren Schulen in nichts nachsteht, das ist Ziel und Herausforderung des „Father Michael Witte Education Centers“ in Kandongu.

Hier sind die Schulgebühren für die Kinder zwar minimal gehalten, jedoch das Gehalt der Lehrer folglich auch. Je nach Klasse bezahlen die Kinder 20 bis 35 Euro für drei Monate Unterricht. Zusätzlich besteht in Kenia Uniformpflicht, welche weitere 20 bis 30 Euro kostet. Die Brüder in Kandongu schicken kein Kind nach Hause, das sich die Uniform nicht leisten kann. Auch ist es üblich, den Kindern ein Mittagessen zu stellen. Um Kosten zu sparen bringen die Schüler in Kandongu jedoch ihr Mittagessen täglich selbst von zu Hause mit. Manches Kind kommt mit leeren Händen, wenn die Mutter sich den Reis für den Tag nicht leisten konnte. Dafür stellen die Brüder täglich um 10 Uhr einen Getreidebrei kostenfrei für alle zur Verfügung. Brüder und Lehrer tun, was sie können, um allen Kindern eine Chance auf Bildung zu geben, doch oft stoßen sie trotz gutem Willen an die Grenzen ihrer Kapazitäten.

Leider steigen die Zahlen der Kinder, die ihre Schulgebühren mit viel Verspätung oder überhaupt nicht bezahlen, ständig. In letzter Zeit kommt es daher immer häufiger vor, dass die Lehrer, die zum Teil Familien zu ernähren haben, ihr Gehalt nicht vollständig oder gar nicht ausbezahlt bekommen – und das liegt ohnehin schon an unterster Grenze.

Aus Liebe zu den Kindern und aus Respekt vor den Brüdern und ihrem guten Willen, sind die Lehrer der Schule dennoch treu geblieben. Und das obwohl sie in manchen Monaten bereits auf Lebensmittelgeschenke von Freunden und Nachbarn angewiesen sind.
Bei meinem letzten Besuch im März 2015 habe ich dieses Problem ausführlich mit dem aktuellen Direktor Br. Martin besprochen. Wir beide sind uns einig: Die Schule steht und fällt mit der Motivation der Lehrer. Ohne deren wertvollen Beitrag kann keiner unserer Pläne umgesetzt werden. Den guten Geist der Schule, nach dem kein Kind aus Armut nach Hause geschickt werden soll, wollen wir dennoch beibehalten. Für den Moment ist es also der einzig sinnvolle Weg, Patenschaften für solche Kinder zu vergeben, deren Eltern unter keinen Umständen fähig sind, die Schulgebühren vollständig zu bezahlen. Nur so können wir den Lehrern ein sicheres Gehalt zusichern. Eine gute Bildung lockt weitere Kinder, auch zahlungsfähige. Und so ist das langfristiges Ziel eine Schule, die sich trotz – und gerade wegen – ihrer Rücksicht auf die Armen, selbst tragen kann.

Interesse geweckt?

Setzen Sie sich bitte mit mir unter kenya@njoki.org in Verbindung.

Patenschaften werden sehr individuell besprochen und vergeben, da jedes Kind eigene Bedürfnisse und jeder Pate eigene Vorstellung von dem Umfang einer Patenschaft hat. Zusammen mit dem Direktor Br. Martin, den Lehrern und meiner Partnerin Marie-Lehmann, die unter anderem das Konto der Patenschaften verwaltet, suchen wir gemeinsam nach einem bedürftigen Patenkind. Patenschaften verlaufen immer unbefristet, können also zu jeder Zeit gestoppt werden. Je nach Wunsch kann auch Briefkontakt zu den jeweiligen Kindern hergestellt werden. Ich selbst werde bei jedem meiner Besuche die Situation der Kinder überprüfen, gegebenenfalls Geschenke der Paten mit nach Kenia nehmen und aktuelle Fotos zur Verfügung stellen.

Njoki aufbauen

Lust mit anzupacken? 

„Njoki“ sucht nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch helfende Hände vor Ort! Wenn du Lust hast, unser Projekt direkt in Kenia zu begleiten, setze dich einfach mit uns in Verbindung!