Liebe Freunde und Freundinnen, Unterstützer und Unterstützerinnen unserer Projektarbeit,
 
das Jahr ist ein spannendes, nicht nur für uns, für wohl jede/n auf der Welt, in unterschiedlichem Maße. So sind wir in den letzten Monaten ganz besonders verbunden mit unseren FreundInnen in Kenia, die sich ebenfalls den Corona-Herausforderungen stellen. Seit April 2020 ist der schulische Betrieb des Fr. Michael Witte Education Centers eingestellt.
 

Auch wenn wir auf diese Weise leider keine Informationen über die SchülerInnen erhalten, Schulgebühren nicht bezahlt werden und somit auch keine Gehälter an die LehrerInnen bezahlt werden können, so hat Direktor Br. Francis Macharia doch die Situation bisher zum Besten ausgeschöpft, dank Eurer Unterstützung konnten wir ihn in seinen Plänen unterstützen:
 
Sehr schnell konnte die Farm der Schule erweitert und das zu Beginn des Jahres angebrachte Wassersystem ausgebaut werden:
 
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Die Farm hat seit Beginn der Krise nicht nur die LehrerInnen mit ihre Familien ernährt, sondern auch die an der Schule lebenden Brüder, sowie Nachbarsfamilien – eine Errungenschaft, die auch über die Krise hinaus erheblich zur Stabilität der Schule beitragen wird!
 
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Durch Eure Spenden konnten wir außerdem den LehrerInnen ein anteiliges Gehalt bezahlen, wir haben viele gerührte Dankes-Nachrichten dafür erhalten! Hier eine von Headteacher Dan (mit Frau Lydia und zwei kleinen Söhnen) im Namen der gesamten Lehrerschaft:
 
God bless you abundantly. Your continuous support and generosity towards us at this difficult  moment is beyond human inner selfless commitment, love and devotion regarding humanity. On behalf of our teachers and the subordinate staff GOD BLESS YOU SO MUCH!!
 
Lange gingen wir davon aus, dass die Schulen in Kenia nicht vor Anfang 2021 wieder eröffnen würden. Sehr plötzlich hat sich die Situation letzte Woche verändert. Einige staatliche Schulen haben recht spontan wiedereröffnet, private Schulen wie das „Fr Michael Witte Education Center“ haben Auflagen der Regierung bekommen, unter welchen sie den Schulbetrieb wieder aufnehmen können.
 
Diese Auflagen sind teils absurd (z. B. die Errichtung weiterer 8 Klassenzimmer zur Halbierung der Klassen…), teils realistisch. Wir haben uns zusammen mit Br. Francis entschieden, das umzusetzen, was in unserer Macht steht, um mehr als 300 Kinder zurück zur Schule zu bringen und wollen nun schnellstmöglich diese wichtigen Punkte angehen:
 
60 Schultische/60 Stühle für 2300 Euro: Bisher haben – wie in vielen Schulen üblich – 3 Kinder an einer Schulbank für 2 Personen Platz gefunden. Das muss bei einer Wiedereröffnung der Schule vermieden werden, um Abstände einhalten zu können. Dank Trockenzeit und sonnigem Wetter könnte der Unterricht zum Teil im Freien stattfinden, um die Klassengrößen zu halbieren.
 
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Toiletten für 2400 Euro: 8 Kabinen, permanent Toiletten. Die vorhandenen Sanitäranlagen der Schule sind schon lange knapp. Unter den derzeitigen Umständen muss die Schule aus hygienischen Gründen dringend die Anzahl der Kinder pro benutzter Toilette minimieren.
 
Kuhkauf – fehlender Betrag = 250 Euro: Kauf einer weiteren Milchkuh, um genügend Milch für die Schulkinder bereitstellen zu können und die Kosten des Milchzukaufs zu minimieren.
 
Neben diesen größeren Anschaffungen werden natürlich bei der Schuleröffnung weitere Budgets für Desinfektionsmittel, Mundschutz und Wasserkanister zur Anbringung verschiedener Händewasch-Stationen kommen und weiteres Personal zur Aufsicht und Organisation der Abläufe benötigt.
 
Spenden könnt ihr (mit Spendenbescheinigung) über Akifra e. V.:

Akifra e. V.
IBAN: DE47 8505 0300 3120 2209 56
BIC: OSDDDE81XXX
Ostsächsische Sparkasse Dresden

Verwendungszweck: Projekt Kandongu + Ihre Anschrift zur Zusendung der Spendenbescheinigung

oder (ohne Spendenbescheinigung) direkt auf unser eigenes Spendenkonto senden:
 
IBAN: DE52 1203 0000 1033 0356 17 (Jana Winterhalter)
 
Wir sind – gerade jetzt – unendlich dankbar für Eure weitere, treue Unterstützung!
 
Jana wird in 6 Wochen nach Kenia reisen, um einige Wochen dort zu bleiben. Sie wird dann einen unmittelbaren Eindruck der Situation erhalten und natürlich mit Euch teilen!
 
Danke für die unermüdliche Rückenstärkung, die wir und unser Team Kenia durch Euch erfahren dürfen.
 
Liebe Grüße aus Dresden & Köln – bleibt gesund!
 
Marie & Jana