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Dieses Hasenprojekt ist aus Eigeninitiative des Direktors Br. Francis entstanden und wurde mit nur 60 Euro realisiert. Hasenurin gilt in dieser Region als wertvoller Dünger, Hasenfleich kann teuer verkauft werden. Im Januar haben wir mit 7 Hasen das Projekt gestartet, das zukünftig den Fleischbedarf der an der Schule lebenden (Bording)Kids unterstützt und eine langfristige Einnahmequelle bedeutet.

Die SchülerInnen zahlen sind mit Eröffnung der Schule enorm gestiegen! Um diesen Kindern Milch zur Verfügung stellen zu können und Kosten des Milchkaufs zu senken, musste dringend eine zweite Milchkuh gekauft werden. Dank Akifra e.V. wohnt diese Kuh (600Euro) seit Januar im Schulprojekt Kandongu und schenkt uns 6 Liter Milch pro Tag.

Seit Januar sind die Schulen in Kenia wieder zu 100 % in Betrieb. Entgegen der Erwartung, die SchülerInnenzahlen würden in diesem Jahr sinken, aufgrund des fehlenden Geldes für Schulgebühren vieler Eltern, durften wir 100 Kinder mehr empfangen, als wir vor einem Jahr verabschiedet hatten. Die Wertschätzung für Bildung ist in diesem „Ferienjahr“ gestiegen!Gerne haben wir alle neuen Kinder aufgenommen, doch haben wir sehr damit zu kämpfen, angemessene Einrichtung zur Verfügung zu stellen. Um soziale Distanz zu gewährleisten, sollte jedes Kind einen eigenen kleinen Tisch und einen Stuhl genießen, im Moment teilen sich bis zu drei Kinder einen Tisch, manche Kinder lernen im Stehen. Im Januar konnten dank privater Spenden und Akifra e.V. bereits 20 neue Tische und Stühle gekauft werden (ca. 700 Euro) !
Wir hoffen auf weitere in den nächsten Wochen!

Online-Erzählung „Sie gaben mir den Namen Njoki“ von Jana Winterhalter

Samstag, 07. November 2020, 18 UHR

Sie gaben mir den Namen ,Njoki‘ – Diejenige die geht, um wiederzukommen.“ JW

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Ihr Lieben,
ich freue mich, ein kleines Update zum Projekt FamilaMoja zu teilen. Das Projekt, das nachhaltige Landwirtschaft und Bildung in einem autarken System verbinden möchte und das seine ersten und wichtigsten Schritte in diesem auf vielen Ebenen so herausfordernden Jahr macht, liegt mir persönlich sehr am Herzen.

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Seit Monaten sind alle Schulen geschlossen, Schulgebühren werden nicht bezahlt – und somit auch keine Gehälter für die LehrerInnen. Br. Francis hat zusammen mit unseren UnterstützerInnen Anfang des Jahres die Wasserversorgung für die große Schulfarm gesichert. Gerade rechtzeitig, sie ernährt seit Monaten die ganze Schulgemeinschaft.

Erzählung von Jana Winterhalter in Wort und Bild. Institut für Intuitionstraining, 25.07.2020

„Ich bin da gewesen. Ich bin dabei gewesen. Danke für die Reise, die Möglichkeit, die eigenen Prägungen zu erkennen und zu bewegen.“

„Ich bin berührt und dankbar. Ich durfte jede deiner Erzählungen mitdenken, mitfühlen, miterleben.“

(BesucherInnen des Vortrags)

Zählen können wir nicht mehr, wie viele Wassertanks und Regenrinnen in den letzten 8 Jahren schon angebracht, optimiert, erweitert worden sind. Jeder Schritt war Gold wert, doch zur Wasserversorgung aller LehrerInnen, Kinder, Brothers und dazu der Farm und Viehzucht reichte es nie..spätestens in den Trockenmonaten Dez-Feb wurde das Wasser knapp. Jetzt endlich, nach 10 Jahren hat die Schule ein Bohrloch mit Pumpsystem erhalten, das die Wassersorgen ganzheitlich lösen soll.

Seit Anfang des Jahres hat das Fr. Michael Witte Education Center einen neuen Direktor – mal wieder. Wie bei den Brothers of St. Joseph üblich, werden die Brüder immer wieder an neue Orte entsandt. Über den Neuankömmling sind wir sehr froh: Br. Francis Macharia (Foto: links) ist ein alter Hase, ein Freund der Schule, mit dem wir vor fast 10 Jahren die ersten Schritte dieses Projektes planten und der die Schule mit ihrer gesamten Geschichte kennt. Das Erfreuliche ist: Br. Francis „Amtszeit“ wurde bereits auf 6 Jahre angesetzt – ein Vorteil für die konsequente Weiterentwicklung dieses Ortes.

Viele Erfahrungen ließen dieses Projekt wachsen, sich stetig verändern und Früchte tragen. Neben dem Schulprojekt, das seit 7 Jahren vielen Kindern Bildung ermöglicht und Lehrkräften den Schulalltag erleichtert, steckt nun ein neues Projekt in den Kinderschuhen. „Familia Moja“ ist ein Farming-, und Community-Projekt, das über den Kosmos Schule herausgeht und engagierten KenianerInnen helfen soll, ihre Ideen und gemeinnützigen Initiativen in der Gemeinde umsetzen zu können. Bald finden sich nähere Informationen auf dieser Homepage.

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