Zählen können wir nicht mehr, wie viele Wassertanks und Regenrinnen in den letzten 8 Jahren schon angebracht, optimiert, erweitert worden sind. Jeder Schritt war Gold wert, doch zur Wasserversorgung aller LehrerInnen, Kinder, Brothers und dazu der Farm und Viehzucht reichte es nie..spätestens in den Trockenmonaten Dez-Feb wurde das Wasser knapp. Jetzt endlich, nach 10 Jahren hat die Schule ein Bohrloch mit Pumpsystem erhalten, das die Wassersorgen ganzheitlich lösen soll.

Es ist geschafft! Nach 8 Versuchen und unzähligen Nachtschichten es ist den kenianischen Projektinitiatoren von „FamiliaMoja“ gelungen, ihre Vision als gemeinnütziges Projekt (Community Based Organization) zertifizieren zu lassen. Somit ist eine essentielle Grundlage gelegt. Die Willkür kenianischer Behörden machte diesen Schritt zu einem Abenteuer – das jetzt erfolgreich abgeschlossen ist. Viele weitere können beginnen…

Seit Anfang des Jahres hat das Fr. Michael Witte Education Center einen neuen Direktor – mal wieder. Wie bei den Brothers of St. Joseph üblich, werden die Brüder immer wieder an neue Orte entsandt. Über den Neuankömmling sind wir sehr froh: Br. Francis Macharia (Foto: links) ist ein alter Hase, ein Freund der Schule, mit dem wir vor fast 10 Jahren die ersten Schritte dieses Projektes planten und der die Schule mit ihrer gesamten Geschichte kennt. Das Erfreuliche ist: Br. Francis „Amtszeit“ wurde bereits auf 6 Jahre angesetzt – ein Vorteil für die konsequente Weiterentwicklung dieses Ortes.

Viele Erfahrungen ließen dieses Projekt wachsen, sich stetig verändern und Früchte tragen. Neben dem Schulprojekt, das seit 7 Jahren vielen Kindern Bildung ermöglicht und Lehrkräften den Schulalltag erleichtert, steckt nun ein neues Projekt in den Kinderschuhen. „Familia Moja“ ist ein Farming-, und Community-Projekt, das über den Kosmos Schule herausgeht und engagierten KenianerInnen helfen soll, ihre Ideen und gemeinnützigen Initiativen in der Gemeinde umsetzen zu können. Bald finden sich nähere Informationen auf dieser Homepage.

Endlich habe ich es wieder geschafft Ostafrika, Kenia, Kandongu – und im Besonderen natürlich unsere Schule  zu besuchen. Es ist schön, welche Riesensprünge dieser Ort macht. Nicht nur die Kinder werden erwachsener, auch fast 80 neue Kinder lernen und 3 neue Lehrer lehren nun dort. Ich blicke zurück auf 6 intensive, berührende und wertvolle Wochen.

 

 

 

 

 

 

 

Endlich! Wir konnten nach vielen Monate 2 Schlafsäle (einen für Mädchen, einen für Jungs) fertigstellen. Ab Januar wir unsere Schule also auch – wie die meisten kenianischen Schulen – einen Teil ihrer Schülerinnen und Schüler bei sich beherbergen. Alle sind schon ganz aufgeregt!

Mehr Infos gibt’s unter „Bisherige Erfolge“

Seit 2017 ist Br. John nun Direktor des Fr. Michael Witte Education Centers. In diesem Jahr hatte ich die Chance, ihn persönlich kennenzulernen.  Seine Taten sprechen für ihn: er setzt sich sehr für besonders bedürftige Kinder ein, führte eine zusätzliche Essensausgabe für ca. 20 Kinder ein, spielt, tobt, tanzt, lacht und weint mit den Kids. Ich freue mich sehr, diese Schule unter seiner Leitung zu wissen.

…und die Großen! Ein Ort zum Austoben für die Grundschulkinder ist seit vergangenem Jahr eine verpflichtende Auflage der Regierung für alle Primary-Schools. Aber nicht alle können sich einen Spielplatz zu schnell leisten. Dank einer Initiative polnischer Freunde und Freundinnen unserer Schule, gehören wir nun zu einer der stolzen Schulen, die ihren Kindern eine Schaukel, eine Wippe, ein Karussel und ein Klettergerüst bieten kann.

 

 

 

 

 

Grund zur Freude! Ende des Jahres 2017 konnte die erste 8. Klasse des Fr. Michael Witte Education Centers ihren Primary-Abschluss machen. Die 8 Jungs & Mädels haben mit herausragenden Ergebnissen geglänzt und konnten sich erfolgreich für weiterführende Schulen bewerben. Manche von ihnen können wir auch weiterhin unterstützen.

 

 

 

 

 

Die Entwicklungsorganisation „Ingenieure ohne Grenzen“ hat unsere Schule ausgewählt, um dort Kompositiertoiletten zusammen mit den Einheimischen zu bauen. Anfang des Monats war ein Vertreter aus Deutschland vor Ort, um sich ein Bild von unserer Schule zu machen und mit das geplante Projekt mit den Brüdern und Lehrern zu besprechen.

 

 

 

 

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